Umwelt

Der inapa tecno Umwelt Performance Indikator

Einkäufer und Verbraucher treffen ihre Kaufentscheidungen heute zunehmend auch unter Umweltaspekten. Etwa danach, ob das für die Papier- bzw. Zellstoffherstellung verwendete Holz aus nachhaltiger, zertifizierter Waldwirtschaft stammt, oder ob es eine gute CO2 Bilanz aufweist.

Inapa tecno unterstützt diesen Trend und trägt dem erweiterten Informationsbedürfnis der Kunden mit seinem neuen Umwelt Performance Indikator Rechnung, der auf allen neuen inapa tecno Papierverpackungen gedruckt ist. Die kritische Bewertung der wichtigsten Umweltparameter erfolgt nach sog. BAT Kriterien (best available technologies) in der Zellstoff/Papieriherstellung und unter Berücksichtigung der heute realisierten Fabrikwerte für die am Markt angebotenen Officepapiere.

Auf die Wiedergabe von Zahlenwerten wurde dabei bewusst verzichtet, weil der Verbraucher diese nur schwer einordnen kann. Die stattdessen verwendeten Balkengrafiken in Vebindung mit den Smilies zeigen dagegen klar an, ob das betreffende Papier in der jeweiligen Kategorie eine hohe oder eine mäßige Performance zeigt bzw. mit welchen Anteilen welcher Rohstoff (Altpapier, Frischzellstoff) eingesetzt wurde. Ergänzend finden sich Angaben zu Zertifizierungen, z.B. gemäß FSC Forrest Stewardship Councill oder gemäß ISO 14001, für das Produkt bzw. die Fabrik.

Altpapier- anteile

Altpapieranteile

recycled fibres

Erfolgt die Papierherstellung unter Einsatz von Altpapier, wird nach sog. Pre-Consumer (in erster Linie Fabrikationsabfälle) und Post-Consumer Qualität, d.h. Altpapier, das bereits im Gebrauch war (Haushalts-/Warenhausabfälle, Zeitungen Verpackungen) unterschieden. Da der Einsatz von Post-Consumer Ware technisch aufwändiger ist, dem Recyclinggedanken aber weitgehender entspricht, wird dieser höher bewertet als die Verwendung von Pre-Consumer Ware. Das deutsche Umweltzeichen „Blauer Engel“ schreibt für Recyclingpapiere den Einsatz unterer Post-Consumer Qualitätsklassen zwingend vor. Zunehmend werden heute aber auch sog. Hybridpapiere angeboten, die nur anteilig Altpapiere in Pre- oder Post-Consumer Qualität enthalten. Die entsprechenden Angaben hierzu finden Sie im neuen inapa tecno Performance Indikator.

Frischfaser- anteile

Frischfaseranteile

Wird das Papier unter Einsatz von Frischfaserzellstoff hergestellt, so unterscheidet die Bewertung danach, ob das Holz aus kontrollierten (controlled sources) oder zertifizierten (certified sources) Quellen stammt. Als kontrolliert gilt eine Quelle dann, wenn unabhängige Kontrollinstanzen sicherstellen, dass das Holz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen eingeschlagen wurde oder beispielsweise nicht aus besonders schützenswerten Wäldern stammt und dies entlang der Produktionskette eindeutig nachverfolgt werden kann.

Noch höher zu bewerten ist der Einsatz von Material aus zertifizierten Quellen. Das heißt für die Zellstoffproduktion kommt nur Holz aus Wäldern zum Einsatz, die nach einem anerkannten, durch unabhängige Dritte überwachten Zertifizierungssystem ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig bewirtschaftet werden. Die Weiterverarbeitung des Holzes (zu Zellstoff/Papier) entlang der Produktionskette (s.o. Chain of Custody) erfolgt nach strengen Regeln und wird regelmäßg überprüft. Die bekanntesten Zertifizierungssysteme sind FSC und PEFC.

Sowohl PEFC als auch FSC kennen Mischformen, d.h. Endprodukte, zu deren Herstellung anteilig Holz aus kontrollierten und zertifizierten Quellen verwendet wird. Die jeweiligen Mindest-/Höchstanteile variieren je nach System. Die Balkengrafik hierzu zeigt die jeweiligen Anteile an.

Kohlendioxid- Emission

Kohlendioxid-Emissionen

carbon emissions

Bewertet werden die bei der Zellstoff-/Papierproduktion anfallenden, besonders klimaschädlichen CO2 Emissionen für das betreffende Papier. Sie werden in kg CO2 je Tonne Endprodukt gemessen. Bei der CO2 Produktbilanz wird sowohl die verbrauchte Primärenergie als auch die CO2 Werte für eventuell aus dem öfftl. Netz zugekaufte Energie/Strom berücksichtigt.

Fabriken mit erstklassiger Performance erreichen Werte von unter 50 kg/to. Werte von 950 kg/to – insbesondere nicht integrierter Papierfabriken – indizieren eine eher mäßige Perfromance.

Gewässer- belastung

Gewässerbelastung

water pollution

Auch die modernste Zellstoff-/Papiererzeugung ist ohne den Einsatz von Chemikalien undenkbar. Kritisch sind vor allem Restanteile von Chlor bzw. Chlorverbindungen in den Fabrikationsabwässern, da sie an der Bildung der hochgiftigen Dioxine beteiligt sind. Ihre Messung erfolgt anhand des sog. AOX Wertes in kg pro Tonne Endprodukt. Werte unter 0,015 kg/to gelten als top, Werte über 0,135 als tollerierbare Obergrenze.

Deponie- abfälle

Deponieabfälle

waste to landfill

Angesichts immer knapper werdener Deponiekapazitäten kommt der Vermeidung von Deponieabfällen auch bei der Zellstoff-/Papiererzeugung erhebliche Bedeutung zu. Papiere mit Werten von 10 kg/to Endprodukt und weniger gelten hier als Top-Performer, Werte über 50 kg/to sprechen für einen Optimierungsbedarf.

Wichtiger Hinweis

Wichtiger Hinweis

Die Papierindustrie arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltperformance, z.B. durch Steigerung der Energieeffizienz, Reduzierung des Wasserverbrauches und durch vermehrten Einsatz von Biofuel. Die technischen Werte unterliegen deshalb geringfügigen Änderungen und werden von den Fabriken jährlich aktualisert. Um Sie immer auf dem neuesten Stand zu halten, stellen wir Ihnen gerne auf Anforderung entsprechend aktualisierte technische Datenblätter für alle inapa tecno Papiere kostenlos zur Verfügung.

Altpapieranteile

recycled fibres

Erfolgt die Papierherstellung unter Einsatz von Altpapier, wird nach sog. Pre-Consumer (in erster Linie Fabrikationsabfälle) und Post-Consumer Qualität, d.h. Altpapier, das bereits im Gebrauch war (Haushalts-/Warenhausabfälle, Zeitungen Verpackungen) unterschieden. Da der Einsatz von Post-Consumer Ware technisch aufwändiger ist, dem Recyclinggedanken aber weitgehender entspricht, wird dieser höher bewertet als die Verwendung von Pre-Consumer Ware. Das deutsche Umweltzeichen „Blauer Engel“ schreibt für Recyclingpapiere den Einsatz unterer Post-Consumer Qualitätsklassen zwingend vor. Zunehmend werden heute aber auch sog. Hybridpapiere angeboten, die nur anteilig Altpapiere in Pre- oder Post-Consumer Qualität enthalten. Die entsprechenden Angaben hierzu finden Sie im neuen inapa tecno Performance Indikator.

Frischfaseranteile

Wird das Papier unter Einsatz von Frischfaserzellstoff hergestellt, so unterscheidet die Bewertung danach, ob das Holz aus kontrollierten (controlled sources) oder zertifizierten (certified sources) Quellen stammt. Als kontrolliert gilt eine Quelle dann, wenn unabhängige Kontrollinstanzen sicherstellen, dass das Holz im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen eingeschlagen wurde oder beispielsweise nicht aus besonders schützenswerten Wäldern stammt und dies entlang der Produktionskette eindeutig nachverfolgt werden kann.

Noch höher zu bewerten ist der Einsatz von Material aus zertifizierten Quellen. Das heißt für die Zellstoffproduktion kommt nur Holz aus Wäldern zum Einsatz, die nach einem anerkannten, durch unabhängige Dritte überwachten Zertifizierungssystem ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltig bewirtschaftet werden. Die Weiterverarbeitung des Holzes (zu Zellstoff/Papier) entlang der Produktionskette (s.o. Chain of Custody) erfolgt nach strengen Regeln und wird regelmäßg überprüft. Die bekanntesten Zertifizierungssysteme sind FSC und PEFC.

Sowohl PEFC als auch FSC kennen Mischformen, d.h. Endprodukte, zu deren Herstellung anteilig Holz aus kontrollierten und zertifizierten Quellen verwendet wird. Die jeweiligen Mindest-/Höchstanteile variieren je nach System. Die Balkengrafik hierzu zeigt die jeweiligen Anteile an.

Kohlendioxid-Emissionen

carbon emissions

Bewertet werden die bei der Zellstoff-/Papierproduktion anfallenden, besonders klimaschädlichen CO2 Emissionen für das betreffende Papier. Sie werden in kg CO2 je Tonne Endprodukt gemessen. Bei der CO2 Produktbilanz wird sowohl die verbrauchte Primärenergie als auch die CO2 Werte für eventuell aus dem öfftl. Netz zugekaufte Energie/Strom berücksichtigt.

Fabriken mit erstklassiger Performance erreichen Werte von unter 50 kg/to. Werte von 950 kg/to – insbesondere nicht integrierter Papierfabriken – indizieren eine eher mäßige Perfromance.

Gewässerbelastung

water pollution

Auch die modernste Zellstoff-/Papiererzeugung ist ohne den Einsatz von Chemikalien undenkbar. Kritisch sind vor allem Restanteile von Chlor bzw. Chlorverbindungen in den Fabrikationsabwässern, da sie an der Bildung der hochgiftigen Dioxine beteiligt sind. Ihre Messung erfolgt anhand des sog. AOX Wertes in kg pro Tonne Endprodukt. Werte unter 0,015 kg/to gelten als top, Werte über 0,135 als tollerierbare Obergrenze.

Deponieabfälle

waste to landfill

Angesichts immer knapper werdener Deponiekapazitäten kommt der Vermeidung von Deponieabfällen auch bei der Zellstoff-/Papiererzeugung erhebliche Bedeutung zu. Papiere mit Werten von 10 kg/to Endprodukt und weniger gelten hier als Top-Performer, Werte über 50 kg/to sprechen für einen Optimierungsbedarf.

Wichtiger Hinweis

Die Papierindustrie arbeitet kontinuierlich an der Verbesserung ihrer Umweltperformance, z.B. durch Steigerung der Energieeffizienz, Reduzierung des Wasserverbrauches und durch vermehrten Einsatz von Biofuel. Die technischen Werte unterliegen deshalb geringfügigen Änderungen und werden von den Fabriken jährlich aktualisert. Um Sie immer auf dem neuesten Stand zu halten, stellen wir Ihnen gerne auf Anforderung entsprechend aktualisierte technische Datenblätter für alle inapa tecno Papiere kostenlos zur Verfügung.

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